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Fr, 11. Mai 2007 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

klangfruehling Gala 2007

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klaviere

Zwischen Meditation und Ekstase!

Die Eröffnung des klangfruehling 2007 steht wieder ganz im Zeichen der Meisterschaft, Virtuosität und Spiellaune der Brüder Eduard und Johannes Kutrowatz. Als künstlerische Leiter des klangfruehling sind sie nicht nur für die Programmgestaltung des gesamten Festivals verantwortlich, sondern wirken auch als Pianisten in Zusammenarbeit mit Künstlern von Weltformat bei jedem Konzert mit.

Die klangfruehling Gala 2007 gehört aber ausschließlich dem Klavierduo! Stilistische Vielfalt, Brückenschläge vom klassisch-romantischen Repertoire für 2 Klaviere hin zu neuen Kompositionen sowie der dem Klavierduo Kutrowatz eigene Balanceakt zwischen feinnerviger meditativer Stimmung und atemberaubender virtuoser Ekstase lassen für die Gäste der klangfruehling Gala keine Wünsche offen!

What we play is life!

Johannes Brahms 5 Walzer für 2 Klaviere op. 39

W.A. Mozart / Edvard Grieg

Sonata facile C-Dur KV 545
Allegro
Andante
Rondo.Allegretto


Jenö Takács Arabische Suite op. 15
Ouvertüre
Naenie – Klagegesang
Wiegenlied
Danse Arabe


PAUSE

Darius Milhaud   Scaramouche – Suite pour deux pianos
Vif
Modéré
Brazileira


Arvo Pärt Hymn To A Great City
Jenö Takács Honky Tonk
Jap. Traditional /
Johannes Kutrowatz


Aka Tonbo
George Gershwin Variationen über "I Got Rhythm"

 

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Sa, 12. Mai 2007 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Große Kammermusik I

Annemarie Ortner-Kläring, Violine
Solveig Nordmeyer, Violoncello
Johannes Kutrowatz, Klavier

Energiegeladen, tiefgründig, klangsinnlich , geistreich, humorvoll, bestimmt ....  

Man könnte die Liste mit Attributen, die diesen Abend zu beschreiben versuchen, beliebig fortsetzen. Drei Komponisten, welche die Gattung des Klaviertrios zu ungeahnter Meisterschaft geführt haben – Beethoven, Schubert, Schostakowitsch. Drei Klangwelten, die unterschiedlicher nicht sein können und dennoch ein geschlossenes Ganzes bilden.

Drei Werke, die jedes für sich an individuellen kompositorischen Zügen und Wichtigkeit ihresgleichen suchen. Und drei Musiker, die sich diesem Kosmos mit der dafür notwendigen Ernsthaftigkeit und Erfahrung, aber gleichzeitig der daraus resultierenden Gelassenheit und Leichtigkeit nähern. Ein „Großer Abend“ - mit großer Kammermusik, großen Gefühlen, großen Augenblicken!

 

Ludwig van Beethoven Klaviertrio Es-Dur op. 1/1
Allegro
Adagio cantabile
Scherzo. Allegro assai
Finale. Presto

Dimitri Schostakowitsch Klaviertrio e-moll op. 67
Andante – Moderato
Allegro non troppo
Largo
Allegretto


PAUSE

Franz Schubert Klaviertrio B-Dur D 898
Allegro moderato
Andante un poco mosso
Scherzo. Allegro – Trio
Rondo. Allegro vivace - Presto

    

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So, 13. Mai 2007 | 11:30 Uhr | Festsaal Burg

Strauß Matinee

Annemarie Ortner-Kläring, Violine
Solveig Nordmeyer, Violoncello
Eduard und Johannes Kutrowatz, Klavier

Wie kein anderer Komponist vor ihm hat es sich Johann Strauß zu einem persönlichen Anliegen gemacht seine für Orchester geschriebenen Kompositionen in Fassungen für Klavier zu 4 Händen jedermann zugänglich zu machen. Und seine Zeitgenossen erfreuten sich seiner Musik viel öfter im Klavier- als im Orchesterklang.

Eduard und Johannes Kutrowatz setzen in diesem Programm ganz auf die Kraft des Rhythmus, des spürbaren Schwerpunkts in der Musik von Johann Strauss: teils im dreiviertel Takt, teils im zweiviertel Takt, teils langsam schreitend und dann wiederum wirbelnd sich drehend, teils bedächtig gleitend, schwerelos gleitend und mühelos schwebend.

Jeder Ball des Wiener Faschings im 19. Jahrhundert brachte auch die mit Spannung erwartete Uraufführung einer neuen Tanzkomposition. Bei der klangfruehling Strauß Matinee gesellt sich der junge burgenländische Komponist Willi Spuller zu Johann Strauß - als Ergänzung, Kontrast, Symmetrieachse, mit geistreichen und witzigen Anklängen an Strauß- Walzernamen ("Morgenstimmen", "Frühlingsblätter") erklingt es ganz im Sinne von Strauß: neu, vorwärtsgewandt, in Aufbruchstimmung, lebendig – klangfruehling eben!

Johann Strauß Freut euch des Lebens  Walzer op. 340
Annen-Polka  op. 117
Éljen a Magyár  Polka schnell op. 332

Willi Spuller morgenstimmen
saitenjoga für Violine - UA

Johann Strauß Ein Herz, ein Sinn  Polka-Mazur op. 323
Aus den Bergen  Walzer op. 292

Willi Spuller    frühlingsblätter
knosperblühen für Violoncello UA

Johann Strauß   Morgenblätter  Walzer op. 279
Frühlingsstimmen  Walzer op. 410

 

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14. Mai 2007 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Neue Musik – Der gefährliche Duft der Liebe

Chris Pichler, Rezitation und Dramaturgie
Johannes und Eduard Kutrowatz, Klaviere

com-ponere, lat.: zusammenstellen, zusammensetzen, ordnen, dichten...

Eduard Kutrowatz  com-poniert im eigentlichen Sinne des Wortes: er möchte zusammen-setzen, nicht neu erfinden, er möchte die Form wahren, nicht auflösen, er möchte berühren, begeistern, aufwühlen, bewegen, nicht irritieren und verwirren. Das Nachdenken über Musik entspringt dem langjährigen Dialog mit seinem Bruder und Klavierduopartner Johannes. Basis und Grundlage ist immer der Rhythmus und die Form.

Die Hintergründe für das Entstehen eines Werkes sind immer sehr persönlich: prägende Begegnungen, emotionale Veränderungen, philosophische Betrachtungen, Bilder oder Worte: Programmusik im ursprünglichen Sinne. So liegt es auch nahe, dass sich an diesem Abend das Wort zur Musik von Eduard Kutrowatz gesellt. Worte, die interpretieren, verstärken, unterstreichen, aber auch Kontraste schaffen.

Die Schauspielerin Chris Pichler liest nicht nur eindringlich und magisch, sie kennt auch die Stücke von Eduard Kutrowatz sehr genau und vor allem deren Hintergründe. Und so entsteht mit den Texten ein neues, spannendes Ganzes.

 

Eduard Kutrowatz Shi-chimi  Hot Stuff für 2 Klaviere
Heftig – Mild – Scharf – Stark –
Klar – nach Belieben - Heftig


Sakura 
Paraphrase über ein japanisches Volkslied

In Rot 
Dialog für 2 Klaviere  nach kroatischen und ungarischen Themen

Improvisando/Laufwerk (Oj Jelena, Jelena)
Fuge
Blues/Choral
Laufwerk/Improvisando


PAUSE

Heart-Beat  
Collage für 3 Instrumente und 2 Spieler UA


     

Dieses Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Südburgenland statt.

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Mi, 16. Mai 2007 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Piazzolla Hommage

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klaviere
Toni Mühlhofer, Percussion

Du Idiot! Merkst Du nicht, daß dies der echte Piazzolla ist? Du kannst die gesamte andere Musik fortschmeißen! sagte Nadia Boulanger, die große Kompositionslehrerin, in Paris zu Piazzolla als er ihr einen Tango auf dem Klavier vorspielte. Dein Tango ist absolut neue Musik, und er ist vor allem ehrlich! Piazzolla nahm ihren Rat an, kehrte bestärkt nach Argentinien zurück und prägte den Tango Nuevo: leidenschaftliche Musik mit großen Gefühlen und Einflüssen des Jazz, der Klassik (Bartok, Hindemith, Strawinsky und Ravel), der Zwölftonmusik und natürlich der argentinischen Folklore.

Gemeinsam mit der japanischen Komponistin Kyoko Yamamoto, die eigens für den klangfruehling die Tangos von Piazzolla bearbeitet und arrangiert, sowie dem Schlagzeuger Toni Mühlhofer, der individuelle Percussionelemente beisteuert, entwickeln Johannes und Eduard Kutrowatz den Tango Nuevo für 2 Klaviere weiter: wehmütig und magisch, virtuos und atemberaubend.

Le Grand Tango!

 

Astor Piazzolla Le Grand Tango

Cuatro Estaciones porte
ñas
4 Jahreszeiten
Primavera Porteña
Verano Porteño
Otono Porteño
Invierno Porteño


PAUSE

Buenos Aires Hora Cero

Decarissimo

Milonga del Angel

Michelangelo ´70

Adios Nonino


Escualo
 
Bearbeitungen für 2 Klaviere von Kyoko Yamamoto

 

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Do, 17. Mai 2007 | 19:30 Uhr

Serenade - Ungarische Tänze

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klavier
Die Tanzgeiger

Johannes Brahms war mit dem Volkslied aufs innigste verbunden. Das Volkslied war für ihn nicht nur eine musikalische Erscheinung unter vielen, sondern im besten Sinne eine Herzensangelegenheit. Im Volkslied erlebte er Zeit seines Lebens die seelischen Wurzeln seiner künstlerischen Existenz.

Der unverwechselbare vertraute "Brahms-Ton" bezieht seine melodische Schönheit und schwelgerische Wärme zu einem Gutteil aus dem lebendigen deutschen Volkslied des 19. Jahrhunderts, aber auch aus dem Wiener Walzer und dem ungarischen Csárdás. Seine Ungarischen Tänze sind im Kern aus originalen Quellen übernommen, kunstvoll bearbeitet und verlieren dennoch nichts vom urwüchsig-mitreißendem Schwung der ungarischen Volksmusik.

Eduard und Johannes Kutrowatz und die Tanzgeiger können als Musiker selbst auf diese Wurzeln zurückgreifen, auf Volksmusik als Herzensangelegenheit. Und sie können Ungarische Tänze spielen: kraftvoll und zärtlich, leidenschaftlich-urwüchsig und voll eleganter Tristesse.

Konzert im Festsaal Burg Schlaining mit anschließendem Fest im Innenhof des Hotels Burg Schlaining (Buffet und Getränke inkludiert)

 

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Fr, 18. Mai 2007 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Große Kammermusik II

Martin Gabriel – Oboe
Wolfgang Schulz – Flöte
Norbert Täubl – Klarinette
Hector McDonald – Horn
Milan Turkovic – Fagott
Eduard Kutrowatz, Klavier

Ihr Blümlein alle, die sie mir gab,
euch soll man legen mit mir ins Grab.
....
Dann Blümlein alle, heraus, heraus,
der Mai ist kommen, der Winter ist aus!

Das melancholisch und beinahe harmlos anmutende Lied „Trockne Blumen“ aus Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ wird in den Variationen für Flöte und Klavier geradezu halsbrecherisch-virtuos verändert. Philharmonisches „Urgestein“ Wolfgang Schulz eröffnet mit  Eduard Kutrowatz den zweiten großen Kammermusik-abend beim klangfruehling 2007.

Und mit Beethovens symphonisch angelegtem Quintett, bei dem alle Beteiligten zu brillieren wissen, und Poulencs witzigem und vor Spontanität und Schagfertigkeit sprühendem Sextett gesellen sich weitere Bläser der internationalen Spitzenklasse hinzu: Hector McDonald - Horn, Martin Gabriel – Oboe, Norbert Täubl – Klarinette und Ausnahmefagottist Milan Turkovic. Verschwenderischer Reichtum an musikalischen Gedanken – eleganter Spielwitz.

Kammermusik vom Feinsten!

 

Franz Schubert Trockne Blumen
Introduktion und Variationen für Flöte und Klavier D 802

Ludwig van Beethoven Quintett
für Klavier mit Blasinstrumenten op. 16
Grave - Allegro ma non troppo
Andante cantabile
Rondo. Allegro ma non troppo


PAUSE

Paul Hindemith Kleine Kammermusik für Bläserquintett
op. 24 Nr. 2
Lustig, mäßig schnelle Viertel – Walzer – Ruhig und einfach – Schnelle Viertel – Sehr lebhaft

Francis Poulenc  Sextett für Klavier, Flöte, Oboe, Klarinette,Fagott und Horn  (1932-40)
Allegro vivace
Divertissement. Andantino
Finale. Prestissimo

     

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Sa, 19. Mai 2007 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Schubert Männer Chöre

Herbert Lippert, Tenor
Hector McDonald, Horn
Männerchor des „Vokalensemble Auris“, Leitung: Jordi Casals

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klavier

Schuberts Männerchöre gehören zum Schönsten, was die Romantik hervorgebracht hat: klangsinnig, bewegend, kraftvoll, zutiefst berührend. Und seine Lieder stellen jedes für sich ein Meisterwerk dar und lassen sowohl an Dramatik wie auch an innerer Schönheit keine Wünsche offen.

Herbert Lippert, einer der international gefragtesten lyrischen Tenöre, versteht es in jeder Hinsicht zu verschmelzen: mit dem Publikum, dem Text, dem Horn (Auf dem Strom), dem Chor (Nachthelle) - mit Schubert schlechthin. So wie alle anderen Männer auch, die in diesem Schubert-Programm auftreten – mit vielen „weiblichen Schlüssen“, mit vielen kindlich-naiven Zugängen: zutiefst männlich eben.

 

Franz Schubert  Auf der Bruck  D 853
Der Musensohn  D 764
Die Forelle  D 550
An Silvia  D 891



                  
                     

4 Polonaisen
für Klavier zu vier Händen  D 599


Auf dem Strom
für Tenor, Horn und Klavier  D 943

PAUSE

                    Das Dörfchen  D 598
Widerspruch  D 865
Die Nacht  D 983c
Der Gondelfahrer D 809

Atzenbrugger Tänze 6 Walzer für Klavier

Romanze  D 907

Ständchen
aus Schwanengesang D 957
Nacht und Träume  
D 827

Nachthelle D 892

 

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So, 20. Mai 2007 | 11:30 Uhr | Festsaal Burg

Cuba Libre

Toni Mühlhofer, Percussion
Eduard und Johannes Kutrowatz, Klaviere
Männerchor des „Vokalensemble Auris“, Leitung: Jordi Casals

Das Getränk
Ein echter Klassiker: der Cuba Libre - der populärste Longdrink der Welt:

Eine halbe Limette vierteln und in einem Longdrinkglas ausquetschen. Anschließend weissen Rum und zerstoßene Eiswürfel hinzugeben und mit Cola auffüllen. Mit einer Limettenscheibe dekorieren.

Der Cuba Libre entstand um 1900 am Ende des spanisch-amerikanischen Krieges als amerikanische Soldaten mit diesem Getränk auf die Befreiung Kubas anstießen. „Por un Cuba libre! - Auf das freie Kuba“

Die Matinee
Kubanisch (Toni Mühlhofer: Cuba Libre UA), spanisch (Manuel Infante: Andalusische Tänze), virtuos (Darius Milhaud: Scaramouche), cantabel-humorvoll (Herwig Reiter: Männerchöre UA), percussiv (Eduard Kutrowatz: Absolut Lemon UA): leicht, erfrischend, ausgewogene Balance zwischen süß-sauer-scharf.

Ein klangfruehling-Abschluss, der Lust auf mehr macht!

 

Sascha Peres Jazzparaphrasen
Desafinado
Autumn Leaves
Take The A-Train


Herwig Reiter Der Tantenmörder UA
A Thought UA
Calypso UA

Anton Mühlhofer Cuba Libre für Percussion solo UA
Eduard Kutrowatz Absolut Lemon  UA
Anton Mühlhofer Mosáicos Cubanos UA

Knut Nystedt No me lleveies al mar

Roland Batik Bagatelle
Fantasy
New Impressions

Neufassung für 2 Klaviere und Percussion

                                 

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   Stand: 01.05.2007, Änderungen vorbehalten      

 

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