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Das Programm wird laufend aktualisiert, Stand 4.4.2008

 

Fr, 16. Mai 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

klangfruehling Gala 2008

"Die Hoffnung ist ein neues Kleid, steif und stramm und glänzend, man hat es jedoch niemals angehabt, und weiss darum nicht, wie es einen kleiden wird oder wie es sitzt. Die Erinnerung ist ein abgelegtes Kleid, welches, so schön es ist, nicht mehr passt, da man aus ihm herausgewachsen ist. Die Wiederholung ist ein unverschleissbares Kleid, welches fest und zart sich anschmiegt, weder drückt noch schlottert"
, hat im Jahre 1843 sehr gescheit und fein der Philosoph Sören Kierkegaard geschrieben.

Feiern sie das Fest der Erinnerung, der Wiederholung und der Erstbegegnungen mit, in einem ganz und gar auf das Klavierduo zugeschnittenen Programm der Brüder Kutrowatz!

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klaviere

Franz Liszt Tasso
Lamento e trionfo
Symphonische Dichtung Nr. 2
für 2 Klaviere

W.A. Mozart Sonate D-Dur KV 448
für 2 Klaviere

Johann Strauß Aus den Bergen
Walzer op. 292
für Klavier zu 4 Händen


Gerhard Krammer insel.zeiten
Bearbeitungen japanischer Volkslieder für 2 Klaviere


Sascha Peres 3 Jazzparaphrasen
Desafinado
Autumn Leaves
Take The A-Train

Kartenbestellung

 

Sa, 17. Mai 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

French Connection

25 Jahre sind sie als Klavierduo vereint. 25 Jahre Balanceakte des Führens und Folgens, des gegenseitigen Gebens und Nehmens. Ein Vierteljahrhundert Leben und Lernen mit Schubert, Brahms, Piazzolla, Bach, Brubeck und... an diesem Abend sind die Franzosen dran. Eduard und Johannes Kutrowatz widmen sich exzeptionell und par excellence der französischen Klavierduoliteratur.

Reizende Petitessen mit Brillanz, Verve und unendlicher Zärtlichkeit erwarten Sie - wie Francis Poulencs Konzert aus dem Jahre 1932 oder Darius Milhauds Hit Scaramouche. Eine veritable Serie an Stücken für Kinder setzten die Jeux d'Enfants von Georges Bizet in Gange. Gabriel Fauré schreibt für ein kleines Mädchen namens Emma Bardac seine einzige bedeutende Komposition für Klavierduo. Die Suite Dolly nimmt neben Schumanns Kinderszenen, Debussys Children's Corner und Ravels Märchen von der Mutter Gans ihren Platz unter den besten Musikstücken ein, die von der Kinderzeit inspiriert wurden.

Lassen Sie sich verführen von den leichten Fakturen, den subtilen Klangfarbenspielen, von Esprit und Eleganz im Kutrowatz'schen Duettieren à la française.

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klaviere

Gabriel Fauré Dolly Suite op. 56
für Klavier zu 4 Händen

Maurice Ravel Ma Mère l'Oye
für Klavier zu 4 Händen


Georges Bizet Jeux d'Enfants op. 22
für Klavier zu 4 Händen


Francis Poulenc Concerto d-moll für 2 Klaviere

Darius Milhaud Scaramouche für 2 Klaviere

Kartenbestellung

 

So, 18. Mai 2008 | 16:00 Uhr | Festsaal Burg

Tasten und Stäbe

Wer hat, der hat. Auch wenn die große Liebe beider dem Klavier gehört, so gibt es beim Klavierduo Kutrowatz seit jeher intensive Flirts mit anderen musikalischen Instrumenten und Professionen. Eduard fröhnt heute nachmittag seiner Passion für die Percussion, Improvisation und die japanische Moderne in der Musik und der Malerei.

An Klavier und Vibraphon lassen sich Eduard Kutrowatz und Gerhard Windbacher sich von japanischen Bildern inspirieren.

Im zweiten Teil wandeln die beiden Tasten- und Stäbe-Künstler auf den Spuren von Chick Corea und Gary Burton. Eine punktgenaue Einstimmung zur Ausstellung des japanischen Malers Hiroshi Tsukada für Augen, Ohren und Herz.

Gerhard Windbacher, Vibraphon
Eduard Kutrowatz, Klavier

                      

Vernissage des japanischen Malers Hiroshi Tsukada

Eduard Kutrowatz Shichi-mi (7 Gewürze)
Fassung für Vibraphon und Klavier

Mark Glenthworth Blues for Gilbert
Fassung für Vibraphon und Klavier

Windbacher/Kutrowatz Pictures from Japan (UA)

Ney Rosauro Concerto für Viabraphon und Klavier


Chick Corea Spain

Gerhard Windbacher Samba
Fassung für Vibraphon solo


Michael Radanovics Wand'ring Lady Moon

Chick Corea Got A Match

Michael Radanovic Mondoline

Chick Corea La Fiesta

Kartenbestellung


Mo, 19. Mai 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Film.Musik

Vor dem E-Zeitalter wussten wir nicht, was 'dot' heißt. Es lebe der Punkt. Er ist wichtig, ist mehrdeutig und eindeutig zugleich. Dieser Abend verspricht keine 'akustischen Möbelstücke', die Musik hat keine untergeordnete Kammerdienerfunktion. Er bietet musikalische Angebote für Filme, die im Kopf der BesucherInnen entstehen könn(t)en, etwa durch 'dream tracks' von Peter Schulthorpe oder Erinnerungsauslöser durch bekannte Musikzitate.

Und die echte Filmmusik (ohne Punkt) bietet keine blassen Abziehbilder berühmter Lichtspielmusiken, sondern ist subjektiv in der Auswahl, pointiert in der Umsetzung, erhellend im Arrangement.

Dafür bürgt composer in residence: Kyoko Yamamoto.

Renate Burtscher, Moderation
Judith Paukovits, Klarinette

Christian Scholl, Violine
Cynthia Liao, Viola

Franz Ortner, Violoncello
Eduard und Johannes Kutrowatz, Klaviere


Rick Wakeman Catherine of Aragon*

Ryiuichi Sakamoto Merry Christmas Mr. Lawrence*

Ennio Morricone Once Upon A Time In The West*
Le Vent, Le Cri
(The Professional)*

Akira Ifukube Godzilla*

Ryuichi Sakamoto The Last Emperor*

Tristan Schulze / Triology Around the World
für Violine, Viola, Violoncello


Peter Sculthorpe Dream Tracks
für Violine, Klarinette und Klavier

Dario Marianelli 5 Szenen aus Pride & Prejudice
Bearbeitung für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier von Eduard Kutrowatz

Michael Kamen Robin Hood, Prince Of Thieves*

Francis Lai Love Story*

Henri Mancini Pink Panther*

* Kyoko Yamamoto Bearbeitungen für 2 Klaviere

Kartenbestellung

 

Mi, 21. Mai 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Große Kammermusik

'Das Wehen der Luft, das Rieseln des Wassers, das Wachsen der Getreide, das Wogen des Meeres, das Grünen der Erde, das Glänzen des Himmels, das Schimmern der Gestirne halte ich für groß: das prächtig einher ziehende Gewitter, den Blitz, welcher Häuser spaltet, den Sturm, der die Brandung treibt, den Feuer speienden Berg, das Erdbeben, welches Länder verschüttet, halte ich nicht für größer als obige Erscheinungen, ja ich halte sie für kleiner, weil sie nur Wirkungen viel höherer Gesetze sind... '

Ein berühmtes, bewegendes Zitat. Sein Autor ist Adalbert Stifter, zu finden ist es in der Vorrede zu 'Bunte Steine'. Was ist groß in der Musik? Wieviel Größe steckt im Kleinen? Birgt ein Duo weniger Kraftfeld als ein Quartett?

Fragwürdigkeiten, denen die Musizierenden um Johannes Kutrowatz heute abend auf den Grund gehen. Fragwürdig in dem Sinne, dass Mozart, Beethoven, Schostakowitsch jeder Frage wert sind!

Judith Paukovits, Klarinette
Christian Scholl, Violine
Cynthia Liao, Viola

Franz Ortner, Violoncello
Johannes Kutrowatz, Klavier


W.A. Mozart Kegelstatt-Trio KV 498
für Klarinette, Viola und Klavier


Dimitri Schostakowitsch Sonate op. 40
für Violoncello und Klavier



Ludwig van Beethoven Gassenhauer Trio op.11
für Klarinette, Violoncello und Klavier


W.A. Mozart Quartett g-moll KV 478
für Violine, Viola, Violoncello und Klavier


Kartenbestellung

 

Do, 22. Mai 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Alla Zingarese

Ich grenz noch an ein Wort und an ein andres Land,
ich grenz, wie wenig auch an alles immer mehr,
ein Böhme, ein Vagant, der nichts hat, den nichts hält,
begabt nur noch, vom Meer, das strittig ist, Land meiner Wahl zu sehen.

schreibt Ingeborg Bachmann in 'Böhmen liegt am Meer'.

Vaganten. Umherziehende. Zigeuner. Als gemeinsame Wurzel für den Namen wird das griechische Wort atsinganoi angenommen, eine Bezeichnung für eine Gruppe von Zauberern und Wahrsagern.

Dem Zauber ihrer Musik auf den Grund gehen, sich anstecken lassen von dem Nicht-Gehalten-Werden, den Reichtum der Grenzenlosigkeit erfahren wollten Schubert, Kodály, Liszt und wir dürfen, so wir neugierig sind, daran teilhaben.

Christian Scholl, Violine
Franz Ortner, Violoncello

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klavier

Franz Schubert Ungarisches Divertissement
für Klavier zu 4 Händen

Franz Liszt Ungarische Rhapsodie Nr. 14
Originalfassung für Klavier
zu 4 Händen



Zoltán Kodály Duo op. 7
für Violine und Violoncello

Franz Liszt Ungarische Rhapsodie Nr. 6
Originalfassung für Klavier
zu 4 Händen

Kartenbestellung

 

Fr, 23. Mai 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

Piazzolla.Tango Nuevo

"Ich spiele eher für Leute, die meine Musik lieben als für Leute, die den Tango lieben", hat Astor Piazzolla einmal gemeint und das sagt schon Bezeichnendes für das Innovative seines Tango Nuevo aus. Es ist nicht Tanzmusik, die Piazzolla schreibt: er hat Musik zum Hören, zum konzentrierten Zuhören gemacht - fein nuanciert, neuartig in den Klangfarben und dissonanten Harmonien, attackierend im Rhythmus. Komplexe Kammermusik, konzertante Musik, entstanden aus einem Gewirr verschiedener Traditionen.

Seine Kompositionen beständen aus 10% Tangos und 90% zeitgenössischer Musik, hat der Argentinier mit italienischen Wurzeln einmal gesagt. Kein Wunder, dass ihn die Tango-Traditionalisten beschimpften und seine Musik schmähten.

Zu radikal, zu schonungslos, zu kantig war seine Handschrift, zu ausgearbeitet die Arrangements, zu viel Freiheit, Leidenschaft für die Musik und Leidenschaft für die eigene, innere Stimme. Den Herausforderungen der vielen "Zu's" stellen sich das Duo Kutrowatz und Anton Mühlhofer mit Wonne.

Renate Burtscher, Moderation
Anton Mühlhofer, Percussion

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klaviere

Werke von Astor Piazzolla bearbeitet für 2 Klaviere von
Kyoko Yamamoto

4 Jahreszeiten in Buenos Aires
   
Primavera Porteña
   Verano Porteño
   Otono Porteño
   Invierno Porteño

Decarissimo
Escualo
Milonga del Angel

Michelangelo ´70

Buenos Aires Hora Cero
Adios Nonino

Oblivion
Libertango

Le Grand Tango

   

Im Anschluss Präsentation der neuen CD und Signierung durch die Künstler

Kartenbestellung

 

Sa, 24. Mai 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Burg

American Connection

Unter den 100 besten amerikanischen Filmen aller Zeiten steht an Platz 70 der im Jahre 1971 entstandene Actionthriller 'French Connection-Treffpunkt Brooklyn' (1971). Würden wir einen Kanon der besten amerikanischen Komponisten aller Zeiten erstellen, wäre mit Sicherheit George Gershwin die Nummer Eins.

20 Jahre alt ist Friedrich Gulda, als es ihn 1950 nach dem Auftritt in der Carnegie Hall magisch in den New Yorker Jazztempel 'Birdland' zu Dizzy Gillespie zieht. Später wird er dort und anderswo u.a. mit amerikanischen Jazzgrößen wie Chick Corea spielen und sein kurzzeitiger Studienkollege Josef Zawinul schreibt 1977 'moderately fast' seine Hymne an den grossen Jazzclub.

Wenn das keine bindenden connections sind....

Christian Scholl, Violine
Franz Ortner, Violoncello
Anton Mühlhofer, Percussion

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klaviere


George Gershwin Variationen über I Got Rhythm
für 2 Klaviere

Jenö Takács
Arvo Pärt
Tagebuchfragmente op.93
Hymn To A Great City

Friedrich Gulda Konzert für Violoncello
Fassung mit Klavier und Percussion


Chick Corea Addendum
für Violine, Violoncello und Klavier

Dave Brubeck Selection
Fassung für 2 Klaviere und Percussion

Fast Life
Summersong

Three To Get Ready
Castilian Blues
Blue Rondo A La Turk


George Gershwin Rhapsody In Blue
für 2 Klaviere

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